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Wer ein Spiel verschenken möchte, hat die Qual der Wahl: Wenn man eines auswählt, sollte man überlegen, welches am besten zum Empfänger passt uns wie viele Spieler wahrscheinlich meistens an dem Spiel teilnehmen werden. Handelt es sich um ein Pärchen, kommt eher ein Kartenspiel für zwei in Frage. Für Familien darf es ein Spiel für vier bis sechs Personen sein. Wenn der Freundeskreis der Beschenkten größer ist und sich diese oft zu Spieleabenden treffen, sollte man eines wählen, das bis zu acht Mitspielern oder beliebig viele erlaubt. Dies bietet sich auch für Partyspiele an, die man vielleicht gleich noch am selben Abend ausprobieren kann. Zu dem Zweck sind besonders Spiele geeignet, für die man kein Spielbrett benötigt, sondern zum Beispiel nur Würfel oder Karten. Außerdem passen lustige oder interaktive Spiele gut. So gibt es zum Beispiel eine Reihe von Spielen, in denen man Begriffe nachahmen und die anderen diese erraten müssen oder bei denen man blitzschnell Wörter ergänzen muss. Spaß haben die Gäste auch an Spielen, die zur Kreativität einladen oder in denen es um Geschicklichkeit geht.

Für Familien mit Kindern sind Spiele gut geeignet, die in Phantasiewelten angesiedelt sind. Beliebt sind zudem Spiele, in denen es gilt, Städte oder Gärten aufzubauen. Wenn man dennoch nicht weiß, für welches man sich entscheiden soll, kann man sich von Bewertungen in Spielezeitschriften oder im Internet anregen lassen, die neue Brettspiele vorstellen.

Besonders schwierig ist die Auswahl, wenn man jemanden beschenken möchte, der sehr gerne und oft Brettspiele spielt und bereits viele besitzt. Hier kann man zum Beispiel zu Neuerscheinungen greifen, sollte sich aber vorher Bewertungen in Spezialforen des Internets anschauen. Für den Spielefan ist es nämlich sehr wichtig, dass das Verhältnis von Glück und Taktik im Spiel ausgeglichen ist. Auch sollte das Spiel nicht dazu neigen, dass sich nach kurzer Zeit ein Ungleichgewicht entwickelt. Je nach Spielertyp empfiehlt sich ein Strategiespiel, in dem man lange Entscheidungen abwägen muss, oder eines mit einer ausgeprägten Interaktion zwischen den Spielern. In größeren Runden macht es Spielefans zum Beispiel Spaß, wechselnde Bündnisse zu schmieden, sich gegenseitig anzugreifen oder sich untereinander Karten abzukaufen oder diese auszutauschen. Das Spiel darf auch ruhig länger dauern. Eingefleischte Spielefans sitzen zum Teil bis zu neun Stunden an den Spielen. Auch das Thema oder der Inhalt des Spiels kann den Schenker auf Ideen bringen: Manchmal sind Spieler Fantasy- oder Gruselfans. Andere interessieren sich für Science Fiction oder Adaptionen bestimmter Computerspiele.

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